Father & Son – oder wie eine Stadt unsere Herzen im 3/4 Takt hüpfen ließ

Es war wieder der Moment gekommen, in dem Vater und Sohn über Ziele sprachen, gemeinsame Zeit an einem Ort, auf den wir beide richtig Lust hatten.
Der liegt Luftlinie etwa 740 km, mit dem Auto ca. 930 km und mit der Bahn etwa 1.140 km entfernt von unserer Heimatstadt.
Und weil fliegen die schnellste Lösung darstellt, ging es mit dem Flugzeug nach Wien!
Und schon hatten wir beim Abflug das erste Highlight “ zu überstehen“.
Air Berlin gebucht, wurden wir jedoch in deren Auftrag von „Lauda Air“ geflogen.
Das allein wäre keine Erwähnung wert. Dass jedoch alle Ausstattungsgegenstände und die Kleidung des Personals „Hello Kitty“ Design hatten, war für uns der erste „Schenkelklopfer“ auf der Tour. Der gereichte Snack und die Getränke aus „Hello Kitty“ Geschirr in rosa Häubchen gereicht, hatte etwas von einem Ausflug einer Kita oder Grundschule. Wer bei Nicki solche Ideen hat, würde uns nahezu brennend interessieren.
Gestört hat es unseren Tourauftakt jedenfalls nicht, sondern ließ uns lachend abheben zu unserer wunderbaren Zeitreise in eine der schönsten Metropolen der Welt!
Da lag sie uns nun zu Füßen, die Millionenmetropole mit ihren 23. Bezirken.
Wie immer, gilt es auch in diesem Blog lediglich euch neugierig zu machen auf etwas, was mich sehr beeindruckt hat und daher erspare ich euch und mir historische Daten aus ca. 360 Jahren Hauptstadtgeschichte eines der größten Kaiserreiche der Historie, Regentschaften von Kaisern/Innen, egal ob Maria Theresia oder Sissi und ihr „Franzl“, Entstehung großartiger Bauwerke, wunderbarer Kompositionen wunderbarer Komponisten, berühmter Schauspieler an noch berühmteren Theatern, traditionsreicher Kaffeehäuser oder vieler anderer Merkmale einer glücklichen Synthese von Kaiserglanz, Kunstgenuss und Kaffeehauskultur.

Ehemals Hauptstadt eines Weltreichs, mal gefährdeter Vorposten des Westens im Osten, mal aufnahmebereiter Zufluchtsort des Ostens im Westen, verschmolz die Donaumetropole mehr als ein Dutzend Nationen und Kulturen, deutscher, jüdischer, italienischer, slawischer, magyrischer Provinzen. So entstand in Wien eine äußerst vielschichtige Mentalität.
Strahlend hergerichtet, lebendig, mondän, selbstbewusst und äußerst liebenswürdig ist die Weltstadt unbedingt eine Reise wert. Der heutige moderne Hintergrund hebt die zu Stein gewordene „Grandezza“ noch hervor. 
Der „innigste“ Mittelpunkt der Stadt ist ohne Zweifel der Stephansdom! Der spektakuläre und wohl schönste deutsche gotische Kirchturm und die wundervollen farbigen Dachziegeln machen ehrfürchtig und man kann nachvollziehen, dass die Wiener mit dem liebevollen Spitznamen „Steffl“ versuchen, dieses Bauwunder etwas zu erden.
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Als Treffpunkt dient der Dom auch als Ausgang zur Erkundung des 1. Bezirk, der durch die Ringstraße und den Donaukanal umschlossen wird. Sehenswerte Punkte sind von hier aus in 10 – 20 Gehminuten zu erreichen. 
Wie immer könnte dieser Beitrag jetzt bedeutend länger werden, wenn ich auf die unzähligen Sehenswürdigkeiten und Anlaufpunkte näher eingehen würde.
Das wunderschöne Rathaus, die prachtvolle Universität, das Wiener Burgtheater, das prachtvolle Parlamentsgebäude mit seiner wunderbaren Dachlandschaft bei der man meint, die Götter fahren Wagenrennen, der historisch bedeutende Judenplatz, der „Naschmarkt“, die wunderbaren Kaffeehäuser wie das  K. u. K. Cafe Demel, deren wunderbaren Kuchen man auch weltweit online bestellen kann, die wunderschöne Votivkirche, die jedoch leider dem Verfall ausgesetzt ist, der Hohe Markt oder das Hotel Sacher. Der „Paukenschlag“ Hofburg mit ihrem prächtigen Halbrund, der „Graben“ mit der monumentalen Pestsäule, die Karlskirche, die einen schwer beeindruckt, die so zahlreichen Hinweise auf große Komponisten wie die Straußfamilie oder auch Franz Schubert, die Kaisergruft in der Kapuzinerkirche mit den Gebeinen der Habsburger ( auch „Sissi“ ), die spanische Hofreitschule oder der Maria – Theresien – Platz lassen den Atem immer wieder etwas stocken.
Die Pracht des Prunksaals der Nationalbibliothek oder auch das wunderbare Schloss Schönbrunn mit seinem weitläufigen Park und der thronenden „Gloriette“, die die Parkumschmückung abrundet, hinterlassen bleibende Eindrücke und macht Lust auf ein Wiedersehen. 
Gulasch und Germknödel, Tafelspitz und Topfennockerln, Paprikahuhn und Powidldatschgerl oder Sachertorte oder Palatschinken, verschaffen dem Besuch auch einen großartigen kulinarischen Genuss.
Genauso, wie der berühmte „Heurigen“, der ein Wein der letzten Ernte ist und an Martini ( 11. November) des nächsten Jahres als „alter Wein“ gilt. Ein Besuch der Buschenschenken lohnt allemal.

Damit der geneigte Leser jedoch höchstens animiert wird, selber neugierig zu werden, komme ich hier zum Ende meines Beitrages und wünsche euch viel Vergnügen bei der Entdeckung Wiens.

Und wer weiß, vielleicht sieht man sich mal, bei einem Kaffee oder beim Heurigen!
Bis dahin Servus und Küss die Hand…

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